Das bisherige Jahr zeigt in der Arbeitsmarktsituation einen gehörigen Aufschwung!Diesen spürt auch das Bundesland NRW in ganz besonderem Maße und von Tag zu Tag stärker. Nun gibt es Landstriche in NRW, in denen die Arbeitsmarktsituation schon immer besser war, als in anderen. Der allgemeine Aufschwung lässt daher die Frage zu, ob gerade hier wieder von besseren Zeiten die Rede sein kann oder ob jene Teile Nordrhein-Westfalens, die den Aufschwung lange nicht mehr spüren konnten, auch betroffen sind. Es ist ja nicht nur die Frage nach den aktuellen Arbeitslosenzahlen, die eine blühende Wirtschaft ausmacht. Aus Sicht der Unternehmen ist es gut zu wissen, dass immer weniger Firmen in NRW Insolvenz anmelden mussten. Auch hier ist ein Rückgang zu verbuchen. Im Vorjahr gab es knappe vierzig Prozent weniger Geschäftsinsolvenzen! Das ist ferner eine beeindruckende Zahl für den Arbeitssuchenden. So kann der wieder damit rechnen, mehr Stellenangebote einsehen zu können. Dass ein Aufschwung nicht immer gleich das gesamte Bundesland betrifft, versteht sich. Einige Regionen verbessern sich, andere verschlechtern sich leider auch. Aber insgesamt kann NRW aufatmen – der Aufschwung zeigt sich. Dabei versinke NRW nicht in der deutschlandweiten Statistik, sondern könne diesmal oben auf schwimmen, so die Experten. Als Hochburg der Roh- und Grundstoffe wird Nordrhein-Westfalen gerne bezeichnet. Und wenn ganz Deutschland im Aufschwung ist, versteht es sich von selbst, dass Roh- und Grundstoffe benötigt werden. Mit wachsender Nachfrage und Kaufkraft steigt auch die Nachfrage nach Roh- und Grundstoffen. Daher erklärt sich der Aufschwung Nordrhein-Westfalens weiter. Besonders in diesen Bereichen, also Chemie, Industrie und Stahl, werden wieder mehr Stellenangebote aufgegeben, die auf ein erfolgreiches Jahr hindeuten.
Sandra Müller