Dass Schönheit vergänglich ist, macht sie so wertvoll, dies gilt nicht nur bei der Partnersuche. Schönheit ist soziale Macht, die, wenn sie fehlt, nur bedingt durch andere Qualitäten kompensiert werden kann. Was in den Medien sehr banal als "Schönheitswahn" bezeichnet wird, hat es schon immer gegeben. Schön zu sein, entspricht einem ganz natürlichen Bedürfnis und bestimmt mit, welchen sozialen Rang wir in der Gesellschaft einnehmen. Den Kampf um die Schönheit kommentiert die US-amerikanische Filmschauspielerin Sharon Stone so: "Es ist gar nicht leicht, so schön zu sein, wie man aussieht." Sharon Stone weiß, wovon sie redet, schließlich hat sie den Kampf um die Schönheit nun wahrlich gewonnen.
Dass das Streben nach Schönheit auf Kosten der Gesundheit geht, ist kein Produkt der Dekadenz der heutigen Zeit: "Schönheitsoperationen" im weitesten Sinne hat es schon immer gegeben. Formen von Tätowierungen, Brandings, Piercings, künstliche Vergrößerung oder Verkleinerung von Körperteilen gibt und gab es in jeder Gesellschaft. Gleiches gilt für die Mode, bei der die Bequemlichkeit nie das bestimmende Kriterium war. Ganz gleich, wie das jeweilige Schönheitsideal aussah und welche gesellschaftlichen Gruppen es jeweils bestimmten - für die Schönheit musste man schon immer leiden.
In China etwa galten über Jahrhunderte hinweg so genannte "Lotusfüße" als Schönheitsideal. Nur die arme und ungebildete Landbevölkerung ließ ihre Füße wachsen, zierliche Füße dagegen galten als Zeichen für Reichtum und Liebreiz. Töchter bekamen daher bereits im Kindesalter die Füße bandagiert, nicht selten faulten dabei Zehen ab oder brachen Knochen.
Zeitlos ist jedoch auch die Erkenntnis des frühneuzeitlichen englischen Dichters John Donne: "Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit." Hier ist er also wieder, der Verweis auf die so oft zitierten "inneren Werte". Bereits der griechische Tragödiendichter Euripides brachte es auf den Punkt: "Auf den Geist muss man schauen. Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt."
Im Straßencafé, im Supermarkt, im Museum - kurz: bei jeder zufälligen Begegnung - spielt die äußerliche Schönheit die entscheidende Rolle. Anders verhält es sich bei subtileren Formen der Partnersuche. Das rechnergestützte Matching-System einer modernen Partnervermittlung etwa macht die Attraktivität nur zu einem Kriterium unter vielen. Natürlich ist ein gewisser Grad an Attraktivität bei jeder Form der Partnersuche wichtig. Aber ein Mensch lässt sich nun einmal nicht allein auf sein Äußeres reduzieren. Weil es an aktuellsten psychologischen Erkenntnissen orientiert ist, hat das Matching-System von ElitePartner sogar ein TÜV-Zertifikat für Sicherheit, Qualität und Transparenz erhalten.
Überbewerten Sie bei der Partnersuche die Attraktivität des Anderen also nicht, sondern folgen den klugen Worten Christian Morgensterns: "Schönheit ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles Außen vermittelt wird. Oder auch: Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden."