Planen Sie beim Zuschnitt des Parkett (ähnlich wie beim Laminat) für die Stäbe der letzten Reihe eine 10 mm breite Dehnungsfuge ein.
Planen Sie beim Zuschnitt des Parkett (ähnlich wie beim Laminat) für die Stäbe der letzten Reihe eine 10 mm breite Dehnungsfuge ein. So kommt der Belag auch bei Ausdehnung nicht an die Wand. Nach dem Feinschliff (z. B. mit 100er Körnung) den Fußboden gründlich absaugen. Ein erster Lackauftrag mit dem Spachtel bindet restlichen Staub. Querschnitte beim Ablängen der Endstücke einer Reihe lassen sich gut mit der Stichsäge ausführen. Für lange Zuschnitte ist eine Kreissäge besser geeignet.
Zum Verlegen der letzten Reihe brauchen Sie ein Zugeisen. So lassen sich auch schmale Zuschnitte leicht einsetzen. Lassen Sie den Boden möglichst einige Tage ruhen, bevor Sie ihn mit dem Rotationsschleifer bearbeiten – zunächst mit 60er und dann mit 80er Körnung. Mischen Sie den feinen Schleifstaub mit dem zum Parkettlack gehörenden Bindemittel, und arbeiten Sie die so entstandene Kittmasse in die Fugen ein.
Die getrocknete Fläche möglichst nur mit Socken betreten. Die zweite und eventuell eine dritte Lackschicht bringt man dann mit der Rolle auf.
Das hier verwendete Bambus-Parkett setzt sich aus drei quer zueinander verleimten Material-Schichten zusammen. Durch umlaufende Nut und Feder lassen sich die Parkettstäbe „endlos“ aneinander fügen. Das beim Ablängen des Reststücks einer jeden Reihe entstehende Abfallstück verwendet man beim Beginn der nächstfolgenden Reihe. So entsteht nur sehr wenig Verschnitt.
Nicola Lavacca
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